CONSISTENT WAY - Europäische Wege für einen erfolgreichen Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf – Chancen und Möglichkeiten für die Befähigung junger Menschen

Am 01. September 2014 erhielt die Stadt Gera-Dezernat Soziales als koordinierende Einrichtung im Projekt den Zuschlag von der deutschen Nationalagentur PAD (Pädagogischen Austauschdienst) des europäischen Programms ERASMUS * für das transnationale Projekt :

“CONSISTENT WAY - European strategies for successful transitions between school, vocational training and job – chances and possibilities to empower young people”

(Europäische Wege für einen erfolgreichen Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf – Chancen und Möglichkeiten für die Befähigung junger Menschen). Beteiligt am Projekt sind für den Zeitraum vom 01. September 2014-31.08.2017 10 Partner aus 5 europäischen Ländern.

Beteiligte Einrichtungen

Obwohl es für junge Menschen in Europa vielfältige Unterstützungsangebote gibt, stellt die hohe Zahl der Schul- und Ausbildungsabbrecher eine konstante Herausforderung dar.

Die drei Kern-Themen sind:
1.) Vermeidung von vorzeitigem Schulabbruch
2.) Beitrag zur Vermeidung von Ausbildungsabbruch
3.) Netzwerke und Strukturen für die Verbesserung von Übergängen

Der innovative Ansatz dieses Konzeptes ist der ganzheitliche Ansatz, beginnend in der Vorschule, über Grund- und Regelschule bis hin zu berufsbildenden Schulen, Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit. Eltern, Interessenvertreter, Unternehmen und Institutionen, aber am allerwichtigsten – die jungen Menschen selbst – werden involviert. Alle arbeiten gemeinsam daran, sektorenübergreifende Strukturen und Netzwerke sowie innovative und passgenaue Angebote zu entwickeln, um komplikationslose Übergänge für junge Menschen sicherzustellen.

Während des ersten Projektjahres werden Befragungen von Jugendlichen, Eltern und Pädagogen zu den drei Kernthemen des Projektes sowie zu bestehenden Bedarfen und Defiziten inkl.Übergangssystemen durchgeführt. Junge Menschen nehmen dabei einen aktiven Part bei der Zusammenstellung der Studie ein, indem sie ihre Erfahrungen mit der Schule, ihre Wünsche zur Berufsorientierung sowie ihre Bedürfnisse beisteuern werden.

Basierend auf den Erfahrungen der 10 Projektpartner wird eine gemeinsame Europäische Strategie für einen besseren Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf entwickelt werden. Good-Practice-Beispiele aus ganz Europa werden zusammengetragen, aufbereitet und in einem Leitfaden abgebildet. Zusätzlich sollen passende Angebote für die Zielgruppen der drei Kernthemen des Projekts entwickelt werden.